Was ist für Euch Heimat und was war dein schönster Moment auf Sylt? Eine zentrale Frage, die wir in unserm Herbstferienprojekt „Sylter TalentCAMPus“ stellten. Vom 20. bis 24. Oktober 2025 verwandelte sich die Insel Sylt zum siebten Mal in ein kreatives Filmstudio: 16 Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren trafen auf ältere InsulanerInnen, um gemeinsam einen Film über das Thema Heimat zu drehen.
Das Projekt wurde in Kooperation mit der Volkshochschule Sylt, der Gemeindejugendpflege Sylt und den Sölring Museen organisiert und realisiert. Finanziert wurde es durch das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Am Ende des Projektes lagen eindrucksvolle Filmaufnahmen und Interviews vor, die zu einem sehenswerten Film unter dem Titel „Söl“ geschnitten wurden. Die Premiere fand im Januar im Sylt Museum statt. Weitere Vorführungen waren u.a. in der Sylt Bibliothek.
Am 8. März 2026 laden wir alle Interessierte um 15 Uhr in die Kinowelt nach Westerland ein, um gemeinsam den Film anzusehen und im Nachgang in den Austausch zu kommen. Das „Sylter Filmstudio“ ist mehr als ein Filmworkshop – es ist ein Beispiel dafür, wie Medienkompetenz, Generationendialog und kulturelle Bildung erfolgreich verknüpft werden können.
Die Jugendlichen haben nicht nur gelernt, wie man Filme plant, dreht und schneidet. Sie haben sich auch intensiv mit der Geschichte und Gegenwart ihrer Insel auseinandergesetzt. Sie haben Interviews mit SeniorInnen geführt, die schon lange auf der Insel wohnen. Sie haben das Sylt Museum besucht, haben mit historischem Bildmaterial gearbeitet und schließlich sogar das Sylter „Nationallied“ „Üüs Sölring Lön“ auf Friesisch eingeübt, das für diesen Film durch die Sylter Musiker Julia Polziehn und Alexandru Benu komponiert und eingespielt wurde. So ist ein berührender Film entstanden, der persönliche Geschichten, kulturelles Erbe und moderne Medienarbeit verbindet. Wir trafen Rosemarie Maczik und Silke von Bremen im Sylt Museum, in der Morsumer Kirche erwartete uns Holdi Schmitz. Gerda Bohnsack empfing uns im Johanniter-Haus Westerland.
Zugleich besuchten wir das Sylter Archiv und ließen uns von Sinje Lornsen die Schätze zeigen und erklären, was ein Archiv ist und wie man damit arbeitet. Als Arbeitsort durften wir die Räumlichkeiten der Lebenshilfe Sylt in Westerland nutzen. An allen Orten und bei allen Gesprächen entstanden berührende Begegnungen, die beiden Seiten neue Blickwinkel eröffneten. Die SeniorInnen fühlten sich wertgeschätzt und die Jugendlichen entdeckten die Geschichte und Kultur ihrer Insel auf eine ganz persönliche Weise. Spürbar verbanden sich die Jungen und Älteren Teilnehmer und es blitzte immer wieder die Frage auf, was denn unsere lokale Identität ausmacht und wie wir diese beeinflussen bzw. leben können.
Wer die öffentlichen Vorführungen nicht aufsuchen konnte, hat die Möglichkeit, dieses kulturelle Dokument über den YouTube-Kanal der Sölring Museen zugänglich. Für die Jugendlichen ist der Film ein sichtbarer Erfolg, der ihr neu erworbenes Wissen und ihre Kreativität widerspiegelt. Für die Inselgemeinschaft ist er ein wertvolles Zeitdokument, das die Geschichten und das Zusammengehörigkeitsgefühl der SylterInnen bewahrt.
Der archäologische Ausflug „hünen.KulTour“bringt Ihnen die in der Landschaft heute noch sichtbaren Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte aus Sylt näher.
Kaum ein Gebiet in Deutschland wurde früher derart von den Grabhügeln und Megalithgräbern (Großsteingräber) geprägt, wie die Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Die Grabhügel aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit), der Bronzezeit und der Wikingerzeit dominieren auf den weitgehend baumlosen Inseln die Landschaft.
Gehen Sie auf Entdeckungstour
Der Ausflug ist unterteilt in drei Touren. Jede Tour umfasst mehrere Standorte, die Sie abwandern oder mit dem Fahrrad erkunden können. Diese Tourenkarte wird Sie auf Ihrem Weg begleiten. Sie können systematisch vorgehen oder sich einfach auf den Weg machen und dabei überraschen lassen, welchen Zeitzeugnissen Sie auf Ihrer Tour begegnen.
Jede Tafel ist selbsterklärend und jeder Standort ist an den Fuß- und Radwegen so ausgewählt, dass die Tafeln nicht verfehlt werden können. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei diesem spannenden Ausflug in die Vor- und Frühgeschichte der Insel!
Herzlich Willkommen auf dem archäologischen Ausflug »hünen.kulTour«. Der Ausflug möchte Ihnen die in der Landschaft heute noch sichtbaren Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte auf Sylt näher bringen.
Die Tour umfasst insgesamt 15 Standorte und startet in Wennigstedt am Denghoog. Die Länge beträgt 15 km. Tourdauer mit dem Fahrrad ca. 1,5- 2 Std. und zu Fuß in einem gemäßigten Wandertempo ca. 3,5- 4 Std.
TOUR 3 Grün Morsum / Archsum
Die Tour umfasst insgesamt 8 Standorte und startet am Morsum Kliff. Die Länge beträgt 16 km. Tourdauer mit dem Fahrrad ca. 1,5- 2 Std. und zu Fuß in einem gemäßigten Wandertempo ca. 3,5- 4 Std.
Der Jöölboom – der Weihnachtsbaum/Weihnachtsbogen ist eine Eigenheit der nordfriesischen bzw. Sylter Kultur. Seit vielen Jahren bietet unser Kulturausschuss zur Adventszeit stets das Kranzbinden für den Jöölboom an sowie einen Workshop, in dem die klassischen Salzteigfiguren hergestellt werden, die über die Sölring Foriining zum Kauf angeboten werden.
Letztes Jahr ergänzten wir den klassischen Jöölboom mit einer Interpretation des Glaskünstlers Hans-Jürgen Westphal und einer modernen Metallausführung der Künstlerin Sandra Schrade.
Beide Modelle können Sie ab dem 1. Advent wieder mit dem klassischen Jöölboom im Sylt Museum sehen.
Müllboom
In diesem Jahr ergänzen wir das Ensemble mit einem „Müllboom“, der in einem Kooperationsprojekt mit „Bye Bye Plastik“ und Linn Andresen gestaltet wurde. Diese eigenwillige interaktive Interpretation finden Sie ebenfalls zum 1. Advent im Garten vor dem Sylt Museum und wir laden Sie ein, diesen Baum zu schmücken. Dieser Jöölboom soll kein Kunstwerk sein, das im Museum steht.
Er ist vielmehr als interaktive Installation zu verstehen und lädt zum Verändern und Mitwirken ein. Die Vermüllung der Meere durch Plastik ist ein brisantes Thema. Darauf soll diese Installation aufmerksam machen. Plastikmüll ist vielfältig und reicht von Mikroplastik über zum Beispiel Deckel, Flaschen, Kippen… bis zu Abfällen aus der Fischerei, etwa Netze, Dolly-Ropes oder Fischkisten.
Machen Sie mit!
Deshalb möchten wir dazu auffordern, daran mitzuarbeiten, Meeresmüll zu sammeln und damit den Jöölboom zu „schmücken“. Der Jöölboom soll nie fertig werden und daran erinnern, dass das Meer jeden Tag aufs Neue menschengemachten Plastik-Müll an die Strände spült.
Der Müll-Jöölboom 2025 ist ein gemeinsames Projekt von den Sölring Museen, Bye-Bye Plastik Sylt und Linn Andresen als Künstlerin. Die Herstellung des „Basis“ – Jöölbooms folgte dem Ansatz, im Sinne der „Grauen Energie“ nur Bauteile zu verwenden, die ohnehin schon da waren oder am Strand gefunden wurden.
Suchen Sie eine weitere Interpretation des Jöölbooms?
Vielleicht als Fliese, die in Handarbeit gestaltet wurde? Gemeinsam mit „Sylt Keramik“ haben wir neben unserer Fliesenedition eine Weihnachtsfliese mit dem Jöölboom-Motiv aufgelegt, die ab sofort in unserem Museumsshop, über die Geschäftsstelle und im Westerländer Kaufhaus H.B. Jensen gekauft werden.
Limitiert! Es wurden insgesamt 100 Stück in Handarbeit hergestellt, die zum Preis von je 60 Euro zum Kauf angeboten wird. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie uns an (info@soelring-foriining.de) oder schauen im Kaufhaus H.B. Jensen vorbei.
Der archäologische Ausflug „hünen.KulTour“bringt Ihnen die in der Landschaft heute noch sichtbaren Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte aus Sylt näher.
Kaum ein Gebiet in Deutschland wurde früher derart von den Grabhügeln und Megalithgräbern (Großsteingräber) geprägt, wie die Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Die Grabhügel aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit), der Bronzezeit und der Wikingerzeit dominieren auf den weitgehend baumlosen Inseln die Landschaft.
Gehen Sie auf Entdeckungstour
Der Ausflug ist unterteilt in drei Touren. Jede Tour umfasst mehrere Standorte, die Sie abwandern oder mit dem Fahrrad erkunden können. Diese Tourenkarte wird Sie auf Ihrem Weg begleiten. Sie können systematisch vorgehen oder sich einfach auf den Weg machen und dabei überraschen lassen, welchen Zeitzeugnissen Sie auf Ihrer Tour begegnen.
Jede Tafel ist selbsterklärend und jeder Standort ist an den Fuß- und Radwegen so ausgewählt, dass die Tafeln nicht verfehlt werden können. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei diesem spannenden Ausflug in die Vor- und Frühgeschichte der Insel!
Herzlich Willkommen auf dem archäologischen Ausflug »hünen.kulTour«. Der Ausflug möchte Ihnen die in der Landschaft heute noch sichtbaren Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte auf Sylt näher bringen.
Die nördliche rote Tour
Kampen / WEnnningstedt | Braderup
Die Tour umfasst insgesamt 15 Standorte und startet in Wennigstedt am Denghoog.
Die Länge beträgt 15 km. Tourdauer mit dem Fahrrad ca. 1,5- 2 Std. und zu Fuß in einem gemäßigten Wandertempo ca. 3,5- 4 Std.
Die Tour umfasst insgesamt 8 Standorte und startet in Keitum am Tipkenhoog. Die Länge beträgt 13 km. Tourdauer mit dem Fahrrad ca. 1,5- 2 Std. und zu Fuß in einem gemäßigten Wandertempo ca. 3- 3,5 Std.
TOUR 3 Grün Morsum / Archsum
Die Tour umfasst insgesamt 8 Standorte und startet am Morsum Kliff. Die Länge beträgt 16 km. Tourdauer mit dem Fahrrad ca. 1,5- 2 Std. und zu Fuß in einem gemäßigten Wandertempo ca. 3,5- 4 Std.
Der archäologische Ausflug „hünen.KulTour“bringt Ihnen die in der Landschaft heute noch sichtbaren Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte aus Sylt näher.
Kaum ein Gebiet in Deutschland wurde früher derart von den Grabhügeln und Megalithgräbern (Großsteingräber) geprägt, wie die Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Die Grabhügel aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit), der Bronzezeit und der Wikingerzeit dominieren auf den weitgehend baumlosen Inseln die Landschaft.
Gehen Sie auf Entdeckungstour
Der Ausflug ist unterteilt in drei Touren. Jede Tour umfasst
mehrere Standorte, die Sie abwandern oder mit dem Fahrrad
erkunden können. Diese Tourenkarte wird Sie auf Ihrem Weg
begleiten. Sie können systematisch vorgehen oder sich einfach auf den Weg machen und dabei überraschen lassen,
welchen Zeitzeugnissen Sie auf Ihrer Tour begegnen.
Jede Tafel ist selbsterklärend und jeder Standort ist an den
Fuß- und Radwegen so ausgewählt, dass die Tafeln nicht verfehlt werden können.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei diesem spannenden
Ausflug in die Vor- und Frühgeschichte der Insel!
Bricy – Brownice Der erste Eisbär ist auf Sylt angekommen.
„Zum Glück“ nur als Holzskulptur – geschaffen von Burghard Stöver. Anders als vor 400 Jahren, als die Sylter ins Nordmeer zogen, um vornehmlich Wale und als Beifang Eisbären zu fangen, gefährdet heute die Eisbären der menschengemachte Klimawandel.” Sylter und Eisbären befinden sich demnach in der gleichen Situation, denn auch die Insulaner als Küstenanrainer werden mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert – wenn auch nicht so existenziell wie der Eisbär. Die voranschreitende Erwärmung der Erdatmosphäre hat in der Arktis deutlich drastischere Ausmaße als es in Mitteleuropa der Fall ist. Bricy soll unsere Diskussion hinsichtlich des Klimaschutzes weiter anregen und wird vor dem Sylt Museum in Keitum zu sehen sein und sicher zu dem gewünschten Austausch und zur Diskussion anregen.
Mehr Hintergrund zu Bricy | Film
Vor dem Sylt Museum treffen Sie auf Bricy. Im Museum halten wir ein Rätsel- und Mitmachblatt zu Bricy bereit. Zugleich gibt es auch einen kleinen Film, in dem sich Bricy und Ihre Kinder Opti, Pessi und Hope vorstellen und ihre Sicht auf die Zukunft äußern:
Zum Film
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